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Impfung Eltern/ chronisch krankes Kind
p1 Jule W. (Gast)
Guten Tag,
lt. Aussage unseres Kinderarztes fehlt mir der Impfschutz gegen Keuchhusten. Ich bin zuletzt 2007 geimpft worden mit Td-pur.
Einen Einzelimpfstoff gegen Keuchhusten gäbe es nicht (mehr).
Unser Arzt fände es berechtigt, mich mit dem DTP-Impfstoff zu impfen, wenn ich mit einem Neugeborenen zusammenleben würde oder häufigen Kontakt zu Babys hätte. Dem ist nicht so, allerdings habe ich ein Kind mit einer schwerwiegenden, chronischen, neurologischen Erkrankung.
Mal abgesehen von meinem eigenen Risiko, wie schaut es mit dem Risiko für mein Kind aus? Wäre die Erkrankung meines Kindes eine Indikation für eine vorzeitige DTP-Impfung (der Ki-Arzt hat die Impfung für 2012 empfohlen)?
Ich bin mir da sehr unsicher, ob es o.k. ist, noch 2 Jahre zu warten.
Grüße
lt. Aussage unseres Kinderarztes fehlt mir der Impfschutz gegen Keuchhusten. Ich bin zuletzt 2007 geimpft worden mit Td-pur.
Einen Einzelimpfstoff gegen Keuchhusten gäbe es nicht (mehr).
Unser Arzt fände es berechtigt, mich mit dem DTP-Impfstoff zu impfen, wenn ich mit einem Neugeborenen zusammenleben würde oder häufigen Kontakt zu Babys hätte. Dem ist nicht so, allerdings habe ich ein Kind mit einer schwerwiegenden, chronischen, neurologischen Erkrankung.
Mal abgesehen von meinem eigenen Risiko, wie schaut es mit dem Risiko für mein Kind aus? Wäre die Erkrankung meines Kindes eine Indikation für eine vorzeitige DTP-Impfung (der Ki-Arzt hat die Impfung für 2012 empfohlen)?
Ich bin mir da sehr unsicher, ob es o.k. ist, noch 2 Jahre zu warten.
Grüße
15.03.2010 17:40
p2 Catherina
Liebe Jule,
wenn Du 2007 mit Td-pur geimpft wurdest, dann würde eine Impfung jetzt fast sicher zu einem dicken Arm führen (weil man Tetanus überimpfen kann). Eine darüber hinaus gehende Impfnebenwirkung ist nicht wahrscheinlich. Ich würde wahrscheinlich die Impfung jetzt nehmen, auch wenn es den Rest der Woche versauen würde.
Ist Dein krankes Kind nicht geimpft? Ist die neurologische Erkrankung eine Kontraindikation? Oft ist es so, dass kranke Kinder (wir hatten hier gerade eine Mutter mit einem Kind mit Trisomie 21, also Down Syndrom) nicht geimpft werden, obwohl sie es rein immunologisch könnten und eben wegen der Konstitution/Empfindlichkeit auch besonders bräuchten. Da würde ich uU beim KiA nochmal nachfragen.
Ich hoffe das hilft -
LG
Catherina
wenn Du 2007 mit Td-pur geimpft wurdest, dann würde eine Impfung jetzt fast sicher zu einem dicken Arm führen (weil man Tetanus überimpfen kann). Eine darüber hinaus gehende Impfnebenwirkung ist nicht wahrscheinlich. Ich würde wahrscheinlich die Impfung jetzt nehmen, auch wenn es den Rest der Woche versauen würde.
Ist Dein krankes Kind nicht geimpft? Ist die neurologische Erkrankung eine Kontraindikation? Oft ist es so, dass kranke Kinder (wir hatten hier gerade eine Mutter mit einem Kind mit Trisomie 21, also Down Syndrom) nicht geimpft werden, obwohl sie es rein immunologisch könnten und eben wegen der Konstitution/Empfindlichkeit auch besonders bräuchten. Da würde ich uU beim KiA nochmal nachfragen.
Ich hoffe das hilft -
LG
Catherina
15.03.2010 21:41
p3 Jule W. (Gast)
Danke Catherina,
ja, das hilft. Einen "dicken Arm" werde ich überleben.
Bei meinem Kind würde eigentlich eine DTP-Auffrischimpfung anstehen und die Menigokokken-Impfung. Der Kinderarzt will allerdings jetzt im Moment nicht impfen, weil neben einer therapierefraktären Epilepsie (das ist kein Grund nicht zu impfen, das ist schon klar) als Differenzialdiagnose eine T-Zell-vermittelte-Autoimmunerkrankung, die Rasmussen-Enzephalitis, im Raum steht.
Scheinbar weiß keiner so recht, ob Impfungen nun kontraindiziert sind oder nicht. Unser Neuropädiater wollte sich mit H.Prof.Zepp/Mainz in Verbindung setzen, um da eine Empfehlung zu bekommen.
LG
Jule
ja, das hilft. Einen "dicken Arm" werde ich überleben.
Bei meinem Kind würde eigentlich eine DTP-Auffrischimpfung anstehen und die Menigokokken-Impfung. Der Kinderarzt will allerdings jetzt im Moment nicht impfen, weil neben einer therapierefraktären Epilepsie (das ist kein Grund nicht zu impfen, das ist schon klar) als Differenzialdiagnose eine T-Zell-vermittelte-Autoimmunerkrankung, die Rasmussen-Enzephalitis, im Raum steht.
Scheinbar weiß keiner so recht, ob Impfungen nun kontraindiziert sind oder nicht. Unser Neuropädiater wollte sich mit H.Prof.Zepp/Mainz in Verbindung setzen, um da eine Empfehlung zu bekommen.
LG
Jule
15.03.2010 23:06
p4 wolfgang
Hallo Jule,
das mit der möglichen Überimpfung ist richtig, aber das Risiko des "dicken Armes" (Da binden sich vorhandene Antikörper an das injizierte Antigen des Impfstoffes und bilden einen Komplex und dann werden entzündungsfördernde Stoffe ausgeschüttet) hängt ab, wann die leztze Tetanus Impfung gegeben worden ist. Wenn es länger als 2 Jahre her ist ist das Risiko des dicken Armes nicht größer als wenn es 10 Jahre her ist.
Du kannst dich also jetzt getrost impfen lassen
das mit der möglichen Überimpfung ist richtig, aber das Risiko des "dicken Armes" (Da binden sich vorhandene Antikörper an das injizierte Antigen des Impfstoffes und bilden einen Komplex und dann werden entzündungsfördernde Stoffe ausgeschüttet) hängt ab, wann die leztze Tetanus Impfung gegeben worden ist. Wenn es länger als 2 Jahre her ist ist das Risiko des dicken Armes nicht größer als wenn es 10 Jahre her ist.
Du kannst dich also jetzt getrost impfen lassen
16.03.2010 16:22
p5 Jule W. (Gast)
Kurze Rückmeldung. Mittlerweile wurde ich mit Repevax geimpft.
Bei Bewegungen über Schulterhöhe ziehts ein wenig im Arm, ansonsten keine Probleme.
Danke noch mal!
Bei Bewegungen über Schulterhöhe ziehts ein wenig im Arm, ansonsten keine Probleme.
Danke noch mal!
27.04.2010 16:18
p6 Catherina
Super - danke für die Rückmeldung und wie schön, dass es so eine gute ist 
LG
Catherina

LG
Catherina
27.04.2010 21:52
p7 wolfgang
Danke für die Rückmeldung. Schön, wenn sich Studienergebnisse auch in der Praxis bestätigen.
28.04.2010 10:51
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