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Sechsfachimpfung, Tetanus

p1 Karin

Ich lese vergleichend folgende Bücher: Schutzimpfungen selbst verantwortet von Dr. med. Wolfgang Goebel und Impfen 2008 von Univ. Prof. Dr. med. Kollaritsch.
Dr. Goebel zitiert aus einer ganzen Reihe von Studien, die ich jedoch ohne entsprechende Zugangsberechtigung online nicht lesen kann.

Auf Empfehlung meiner Kinderfachärztin wende ich mich an Sie, Herr DDr. Maurer und hoffe, dass sie mir die durch die Bücher aufgeworfenen Fragen, möglichst emotionslos beantworten können.

Ich möchte mit der Tetanusimpfungen beginnen.

Meines Wissens bildet sich als Folge eines durchgemachten Tetanus eine UNSICHERE antitoxische Immunität.
Eine sichere Immunität kann nur durch eine Schutzimpfung erreicht werden.

Goebel jedoch zitiert Luisto M., Tetanus of Immunized Children. Der Med. Child. Neurol. 1993;35:351-5 und behauptet, dass auch bei vollständig geimpfte Personen Tetanus – zwar sehr selten – vorkommen kann.
Non responder ?? Entwickeln diese Pat. nicht genügend Antikörper?

Lt. Kollaritsch kommen Durchbrüche eines Tetanus bei regulär Geimpften praktisch nicht vor.

Was ist „sehr selten?“

Zur Verhinderung des gefürchteten Tetanus neonatorum hat die WHO eine massive Kampagne zur Tetanusimpfung Schwangerer initiiert.

Ich selbst bin vollständig geimpft, eine Tetanus – Diphtherie – Auffrischungsimpfung wurde 01 / 02 durchgeführt.
Meine Tochter wird vollgestillt. Kann man von einem vorhandenen Nestschutz ausgehen oder wäre für Aufbau eines solchen eine neuerliche Impfung in der Schwangerschaft notwendig gewesen?

Lt. Kollaritsch werden für die Grundimmunisierung drei Impfungen benötigt. Wieso impft man Kinder häufiger?

Impfreaktionen würden sich selbst bei zu häufigen Impfen nicht verstärken, so Kollaritsch, er wiederspricht dabei Goebel.
Dieser spricht unter anderem von erhöhten Antikörpertitern bei Kindern aufgrund zu dichter Routine und Notfall Impfungen.

Gibt es überhaupt zu hohe Antikörpertiter?

Aufgrund des hohen Hygienestandards in westlichen Ländern, könnte die Tetanusimpfung lt. Goebel auch in das zweite Lebensjahr verschoben werden.
Gibt es dazu Daten, die ihm wiedersprechen?
(Abgesehen davon, dass ich mein Kind nicht zu oft durch Aneinanderreihung statt Kombination der verschiedenen Impfungen stechen lassen möchte.)













07.05.2009 17:00


p2 wolfgang

Ich lese vergleichend folgende Bücher: Schutzimpfungen selbst verantwortet von Dr. med. Wolfgang Goebel und Impfen 2008 von Univ. Prof. Dr. med. Kollaritsch.
Dr. Goebel zitiert aus einer ganzen Reihe von Studien, die ich jedoch ohne entsprechende Zugangsberechtigung online nicht lesen kann.


Das Buch von Göbel kenne ich nicht. Aber generell ist es ein Problem, wenn einzelne Ärzte neue Impfschemata erdenken, anstatt den Impfempfehlungen von Experten, (die vielen Disziplinen ) angehören zu folgen. Kollaritsch sitzt in einigen dieser Expertengruppen und hat wissenschaftlich umfangreich publiziert.
Göbel scheint ein Anthroposoph zu sein, da er im Äthera Verlag publiziert. Anthroposophen sind Esoteriker und glauben, dass Kinder von Krankheiten profitieren. Dafür gibt es keinerlei Belege- ganz im Gegenteil.

Ich möchte mit der Tetanusimpfungen beginnen.

Meines Wissens bildet sich als Folge eines durchgemachten Tetanus eine UNSICHERE antitoxische Immunität.
Eine sichere Immunität kann nur durch eine Schutzimpfung erreicht werden.


Tetanus Toxin ist so toxisch, dass sich bei durchgemachtem Tetanus selten eine Immunität ausbildet, da man vorher am T-Toxin stirbt.

Goebel jedoch zitiert Luisto M., Tetanus of Immunized Children. Der Med. Child. Neurol. 1993;35:351-5 und behauptet, dass auch bei vollständig geimpfte Personen Tetanus – zwar sehr selten – vorkommen kann.
Non responder ?? Entwickeln diese Pat. nicht genügend Antikörper?


Ich hab nur den Abstract Luisto Five children aged five to 15 years contracted tetanus in Finland between 1969 and 1985, together with 101 adults. Four of the five had been adequately immunized against tetanus. The clinical picture of tetanus was mild or moderate, and none of the children needed respirator treatment. Epilepsy, meningitis and psychogenic symptoms were considered in the differential diagnosis. The course of tetanus in immunized patients is atypical and often benign, but the diagnosis is problematic--in contrast to affected children in developing countries, whose populations are not adequately immunized and where neonatal tetanus is common and often fatal.

Die Diagnose Tetanus wird üblicherweise klinisch gestellt, der Maus- Test ist nicht sehr zuverlässig. Luisto selbst beschreibt aber leichte Tetanus Verläufe. Es ist durchaus vorstellbar, dass in einer nicht adäquat versorgten Wunde eine Menge Tetanus Toxin produziert wird und mangels Durchblutung neutralisierende Antikörper nicht hinkönnen.

Lt. Kollaritsch kommen Durchbrüche eines Tetanus bei regulär Geimpften praktisch nicht vor.


Ja so ist es

Was ist „sehr selten?“
Nach der Nebenwirkungsnomenklatur sind das Einzelfälle aber immer weniger als 0,01% also weniger als 1:10.000. Ich bin mir aber nicht sicherob dieser Nomenklatur hier gefolgt wurde.

Zur Verhinderung des gefürchteten Tetanus neonatorum hat die WHO eine massive Kampagne zur Tetanusimpfung Schwangerer initiiert.

Ich selbst bin vollständig geimpft, eine Tetanus – Diphtherie – Auffrischungsimpfung wurde 01 / 02 durchgeführt.


Da würde ich jetzt eine Diphtherie-Tetanus-Pertussis-Polio Impfung empfehlen, da keine Keuchhusten Immunität vorliegt und Sie Ihre Tochter anstecken können (und der Vater soll auch geimpft werden).

Meine Tochter wird vollgestillt. Kann man von einem vorhandenen Nestschutz ausgehen oder wäre für Aufbau eines solchen eine neuerliche Impfung in der Schwangerschaft notwendig gewesen?

Stillen hat mit Nestschutz nichts zu tun. Nestschutz wird durch mütterliche Antikörper vermittelt, die in den letzten Wochen vor der Termingeburt in einem aktiven Prozess via Plazenta ins Kind gehen. Bei TET gibts Nestschutz, bei Keuchhusten zB nicht.

Lt. Kollaritsch werden für die Grundimmunisierung drei Impfungen benötigt. Wieso impft man Kinder häufiger?

Man impft ja mit dem 6-fach Impfstoff- für eine sichere Immunität brauchts 4 Impfungen. Es gibt auch Schemata mit drei Impfungen, dann kanns aber ein Problem mit dem Haemophilus inf B Schutz geben.

Impfreaktionen würden sich selbst bei zu häufigen Impfen nicht verstärken, so Kollaritsch, er wiederspricht dabei Goebel.
Dieser spricht unter anderem von erhöhten Antikörpertitern bei Kindern aufgrund zu dichter Routine und Notfall Impfungen.

Gibt es überhaupt zu hohe Antikörpertiter?


Bei hohen Tetanus (und Diphtherie) AK kommt es bei erneutem (häufigen) Impfen zu einer komplexbildung Tet-Ag -Tetanus AK was zu einer Complementaktivierung und zu einem schmerzhaft geschwollenem Arm führen kann- medizinisch folgenlos, aber trotzdem nicht schön. Bei Virusimpfstoffen gibts das nicht.

.Aufgrund des hohen Hygienestandards in westlichen Ländern, könnte die Tetanusimpfung lt. Goebel auch in das zweite Lebensjahr verschoben werden.
Gibt es dazu Daten, die ihm wiedersprechen?


Das Risiko einer tödlichen Tetanusinfektion war zB in USA auch in der Vorimpfära sehr klein gegenüber dem Risiko an Keuchhusten, Haemophilus, (akuter) Hep B zu sterben. Wenn Kind nicht dagegen geimpft wird, sondern nur gegen Tetanus, könnte man das auch bleiben lassen, weil das Schadensrisko des Kindes durch die Tetanus Impfung nur minimal verringert wird.

(Abgesehen davon, dass ich mein Kind nicht zu oft durch Aneinanderreihung statt Kombination der verschiedenen Impfungen stechen lassen möchte.)

Neulich hab ich einen Impfvortrag eines anthroposophischen Arztes gehört, der ganz wenig mit viel Stichen impft, aber jede Menge Blutabnahmen macht (nicht schön fürs Kind, bringt aber viel Arzthonorar)- insgesamt weit mehr Stiche als beim normalen Impfplan.
Kinder sind kein Nadelkissen.

08.05.2009 10:03


p3 Karin

Ja, Goebel gehört zur Anthro-szene und behauptet auch, dass Kinder von Krankheiten profitieren können.
Dass ein Kinderarzt, der tagtäglich mit dem Leid der kleinen Pat. konfrontiert ist, ganz anderer Meinung ist, kann ich gut verstehen.
Eine Diskussion darüber möchte ich an dieser Stelle aber nicht führen.
Wenn ein Einwand gegen eine Impfung berechtigt ist, müsste es aber eigentlich egal sein, aus welcher (Anthroposophen) Ecke er kommt. Mir fehlt gelegentlich jedoch leider die Kompetenz das beurteilen zu können, deswegen wende ich mich ja an Sie. (Auch auf die Frage, wieso man Impfexperten ein so großes Misstrauen entgegenbringt und nicht mehr einfach ihren Empfehlungen folgt, möchte ich nicht eingehen, obwohl mir diese beiden Fragen in der ganzen Impfdebatte ganz wesentlich erscheinen.)
Ich persönlich halte Impfungen für eine sehr elegante Krankheitsprophylaxe. Ich möchte mir aber nicht den Vorwurf gefallen lassen müssen, lediglich die „Impfpropaganda“ oder die zunehmend lauter werdende „Ideologie der Impfgegner“ nachzuplappern, sondern mein eigenes Hirn ein wenig gebrauchen. Wie schwer das manchmal ist, zeigt mir wieder einmal der Denkfehler mit dem Nestschutz.
Wenn Sie nichts dagegen haben, möchte ich Sie noch ein wenig mit meinen Fragen löchern.
Wieso führte der von Ihnen erwähnte Anthro Arzt so viele Blutabnahmen durch? Titerbestimmungen?

Wenn ich Sie richtig verstanden habe, bräuchte man für Tetanusgrundimmunisierung alleine nur 3 mal impfen. 4 mal schadet aber bei entsprechenden Abstand auch nicht und in Kombi mit den anderen erzielt man eine ausreichende Immunität gegenüber Haem. B.
Vorerst recht herzlichen Dank für ihre rasche Antwort.

09.05.2009 11:38


p4 Kristin (Gast)

Karin,

die Sache mit dem Nestschutz und dem Impfen ist eigentlich einfach-

Die einzigen Antikörper, die die Mutter dem Ungeborenen über die Plazenta mitgeben kann sind IgG. (und da nicht alle und auch nur gegen Krankheiten, gegen die die Mutter Antikörper gebildet hat - entweder durch Impfung oder Erkrankung).

Den Schuß IgA erhält das Neugeborene über die Vormilch.

Das muß dann erstmal reichen, um das Kind die ersten paar Wochen über die Runden zu bringen und halbwegs abzuschirmen. Mit ziemlicher Sicherheit sind die spätestens ab dem 10 Lebensmonat aber alle wieder verschwunden und dann beginnt man mit den MMRV-Impfungen ... eher nicht, damit sichergestellt wird, daß die mütterlichen Restantikörper die Viren nicht neutralisieren, bevor der Körper sie erkennen, bekämpfen, und die erinnerung daran speichern kann.

Die Impfungen setzen also da an, wo der Nestschutz aufhört. Der Nestschutz ist grob gesagt eine passive Immunisierung. Die einzig natürliche Art jemanden passiv zu impfen.

Schutzimpfungen sind das künstliche Pendant zur aktiven natürlichen Immunisierung. Und wie alle passiven Immunisierungen sind sie rein temporär und wie schon gesagt wurden, hilft der nicht bei allen eindringenden fremdeiweißen.

Kristin

09.05.2009 21:48


p5 wolfgang

Karin fragt

"Wieso führte der von Ihnen erwähnte Anthro Arzt so viele Blutabnahmen durch? Titerbestimmungen?"

Da gibts ja mehrere Erklärungen:
Er impft nur solange bis ein Impfschutz belegt durch Antikörper da ist- und hört dann auf.
Das ist fachlich die falsche Vorgehensweise.
Er hält es auch bei etlichen Krankheiten nicht für notwendig zu impfen.
Anhroposophen behaupten ja, sie kennen sich mit Krankheiten die durch Impfung verhindert werden können, sehr gut aus.
Das wäre ja so wie wenn heute einer sagt, mit der psychotherapeutischen behandlung des Magenleidens kennt er sich gut aus und deswegen lehnt er eine Antibiotika Kurs zur Elimination das Campylobacter p für nicht gerechtfertigt.

Wenn Anthros wenigstens mal ihren mystischen Hintergrund offenlegen würden- tun sie aber nicht.

@Kristin,
ja der Nestschutz. Sogar Ärzte verzapfen den Unsinn, dass Nestschutz über Muttermilch vermittelt wird- das ist falsch.

Über die Placenta auf das Termingeborene übergegangene mütterliche Antikörper werden zu jeweils 50% in 21 Tagen abgebaut. Nach 6 Halbwertszeiten 6x21 Tage sind dann noch 1,55% der bei Geburt vorhandenen IgG1 IgG3 (IgG2 wird wenig übertragen IgG4 fast gar nicht) vorhanden.
Diese ca 4 Monate sind dann auch das natürliche Antikörperminimum. Eine Zunahme der Antikörper macht dann Baby selbst.
Mit empfindlichen Nachweismethoden (zB HIV-Antikörper) kann man auch noch im 2.Lj mütterliche Antikörper nachweisen- die sind dann aber so verdünnt, dass ein "Nestschutz" sicher nicht mehr erreicht wird.

Frühgeborenen haben keinen oder nur geringen Nestschutz.


11.05.2009 15:32


p6 Kristin (Gast)

also ... wolfgang ... daß von igg1-4 2, wußte ich ja ... aber die sache mit iga und der vormilch ist nicht korrekt? das war mir nicht bewußt. Mensch, dabei hielt ich die quelle (usamerikanisch) bis dato für recht ordentlich. War irgendeine enzyklopädie.

Ist aber auch auf gar nichts mehr verlaß.

11.05.2009 17:47


p7 Kristin (Gast)

Hm, was ist denn hiermit ....

In humans, in whom gut closure occurs precociously, breast milk antibodies do not enter neonatal/infant circulation. A large part of immunoglobulins excreted in milk are IgA that protect mainly against enteric infections. The specificity of maternal milk IgA is driven by an entero-mammary cell circulation. Human milk also contains anti-idiotypic antibodies capable of enhancing infant antibody response. Maternal milk antibodies coat infant mucosal surfaces and some have a clear protective role. This has been studied extensively in infectious disease models such as rotavirus, E. coli, poliovirus, and retroviruses. In the rotavirus model, antirotaviral IgA can be detected in stools of breast-fed but not bottle-fed neonates. In a large cohort of lactating women infected with HIV-1 in Rwanda, anti-HIV milk antibodies of the IgG isotype were more frequently detected followed by secretory IgM. Surprisingly, anti-HIV-1 SIgA were less frequently found. The presence of milk SIgA at 15 days as well as the persistence of a SIgM response during the whole lactation period was associated with lower risk of HIV transmission from the mother to the infant. Recently, HIV-1 antibodies from maternal milk have been shown to block transcytosis in vitro in a monolayer enterocyte model. Among these antibodies, those directed against the ELDKWA epitope had higher neutralising activity than serum antibodies.In humans, milk excreted antibodies play a major role in protecting infants from infection by pathogens having a mucosal portal of entry.

11.05.2009 18:15


p8 wolfgang

@Kristin,

nein - das ist ein Missverständnis. Mit Nestschutz bezeichnet man eine passive Immunisierung durch Antikörper, die über die Plazenta in einem aktiven Transport aufs Kind übergehen- in den letzten Wochen vor Geburt.

In der Muttermilch sind klar sIgAs- die einen gewissen Schutzeffekt vermitteln. Bei repiratorischen Infekten gibt es hier widersprüchliche Resultate- also da ist der Schutzeffekt eher unsicher.

Bei Durchfallserkrankungen ist der Schutzeffekt recht klar belegt.Das zeigt ja auch dein Zitat.

Man muss sich dabei aber auch fragen was bedeutet Schutz? Mütterliche IgGs gegen Masernviren bewirken vergleichbar einer passiven Immunisierung nur einen Schutz vor Symptomen, nicht jedoch gegen Infektion. Solche Kinder haben dann symptomlos Masern, sind voll infektiös und wahrscheinlich haben sie das volle SSPE Risiko.

Generell ist die Aussage "Impfungen sind nicht nötig solange Kind gestillt wird " zwar weit verbreitet aber dennoch falsch.

12.05.2009 11:41


p9 Kristin (Gast)

Ah, vielen Dank für die Erläuterung ... man impft die MMR-V erst sehr spät wegen der mütterlichen Ig?

Aber gibt man bei Akuterkrankungen wie Tetanus und Tollwut nicht passiv und gleichzeit aktiv zum Aufbau der Immunreaktion? Oder lieg ich da falsch? Geht das bei MMRV nicht?

kristin

12.05.2009 22:07


p10 wolfgang

Masernimpfung im 2.Lebenshalbjahr geht schon auch, hat aber eine suboptimale Schutzrate von ca 80%. VZV Impfung geht schon ab dem 9.Lebensmonat, hier ist ja der Nestschutz recht unsicher.Schutzraten haben aber nicht nur mit residuellen mütterlichen AK zu tun, sondern auch mit Reifung des Immunsystems- da ist noch wenig bekannt.

Die postexpositionelle Tetanus und Tollwut Prophylaxe (PEP) ist ja keine prophylaktische Impfung sondern eigentlich eine Therapie einer (möglichen oder wahrscheinlichen) stattgefundenen Infektion.
Wober bei Tetanus ja lediglich eine Neutralisierung des Tetanus Toxins bewirks wird, bei Tollwut aber das Eindringen des Rabies Virus in die neuronale Zelle verhidert werden muss- ist das Virus dort erst mal drin, ist es zu spät- da kann das beste Immunsystem nichts mehr machen.

Masern kann man auch postexpositionell impfen- bei Mumps funzt das nicht.

13.05.2009 09:25


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