
Der deutsche Krebsforscher Harald zur Hausen bekommt zusammmen mit zwei Europäischen Kollegen den diesjährigen Medizin-Nobelpreis. Zur Hausen, der am Deutschen Krebsforschungszentrum in Heidelberg tätig ist, wird für die Entdeckung der Humanen Papillomaviren ausgezeichnet, die in vielen Fällen den Gebärmutterhalskrebs auslösen. Aufgrund seiner Entdeckung konnte mittlerweile ein wirksamer Impfstoff entwickelt werden.
Die andere Hälfte des diesjährigen Medizinnobelpreises geht an die französischen Mediziner Francoise Barré-Sinoussi und Luc Montagnier, die das humane Immunschwächevirus (HIV) als Auslöser von AIDS identifizierten.
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